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Trainingszubehör

Die Kategorie Trainingszubehör bei Westernwelt umfasst funktionale Hilfszügel und Trainingshilfen für eine präzise und pferdegerechte Ausbildung im Westernreiten. Das Sortiment reicht von Martingals über Training Forks bis hin zu verschiedenen Mouth Closern und Spezialzügeln für unterschiedliche Trainingsansätze. Hier finden Reiter passende Ausrüstung für feine Kommunikation und kontrolliertes Arbeiten mit dem Pferd.



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Trainingszubehör für das Westernreiten

Neben Sattel, Kopfstück und Gebiss braucht es im Training oft noch etwas anderes – eine Hilfe, die eine bestimmte Baustelle löst, und die wieder verschwindet, wenn sie ihren Zweck erfüllt hat. Genau dafür ist diese Kategorie gedacht. 16 Artikel von 6 bis 89 Euro.

Hilfszügel: Martingal, Schlaufzügel, Training Fork

Das Running Martingal (49 Euro) begrenzt, wie weit das Pferd den Kopf nach oben nehmen kann, ohne die Zügelhilfe selbst zu verändern. Das German Martingal (79 Euro) wirkt darüber hinaus auf die Zügelführung und wird im Westernbereich vor allem zur Korrektur eingesetzt. Der Schlaufzügel (59 Euro) und die Training Fork Rope (16 Euro) gehören in dieselbe Familie.

Für alle gilt dasselbe: Sie sind Werkzeug für begrenzte Trainingseinheiten, kein Dauerzustand. Ein Hilfszügel korrigiert keine fehlende Ausbildung und keine Rückenprobleme – er hält eine Grenze, während das Pferd gymnastiziert wird. Wer damit noch nicht gearbeitet hat, sollte die ersten Einheiten von einem Trainer begleiten lassen, und auf Turnieren gelten die Bestimmungen des jeweiligen Verbands.

Mouth Closer

Mouth Closer verhindern, dass sich das Pferd mit geöffnetem Maul der Zügelhilfe entzieht. Wir führen sie aus Nylon ab 6 Euro, als Nylon Rope für 14 Euro, rund für 23 Euro und aus Harnessleder für 35 Euro. Sie müssen so verschnallt sein, dass das Pferd kauen und schlucken kann – zu fest verschnallt sind sie weder erlaubt noch sinnvoll. Wenn ein Pferd dauerhaft das Maul aufsperrt, lohnt zuerst ein Blick auf Zähne, Gebisspassung und Reiterhand.

Sidepulls fürs Anreiten

Zum Anreiten junger Pferde führen wir Sidepulls mit Ledernasenband (59 Euro), aus Rohhaut (69 Euro) und aus Harnessleder mit Rohhaut (65 Euro). Die Zügel greifen seitlich am Nasenband an, das Signal ist klar und leicht verständlich – ein guter erster Schritt, bevor überhaupt ein Gebiss ins Spiel kommt. Weitere gebisslose Zäumungen unter Bosals und Sidepulls.

Vorderzeug und Hintergurt

Das Western Vorderzeug ist zuerst ein Schmuckstück, hat aber eine klare Funktion: Beim Cutting und Working Cowhorse hält es den Sattel an Ort und Stelle, in Ranch Riding und Reining wird es ebenso gern geritten, und im Gelände verhindert es bei langen Steigungen, dass der Sattel nach hinten rutscht. Wir führen es mit Basketmuster mittelbreit (69 Euro) und mit Zebra-Inlay (49 Euro). Der Hintergurt (Back Cinch) aus Leder (69 Euro) hält den Sattelhinterzwiesel unten, wenn gearbeitet oder geropt wird – er wird locker anliegend verschnallt und immer mit Verbindungsriemen zum Vordergurt.

Für Reiter und Stall

Die Gel-Sitzunterlage für den Westernsattel von Weaver Leather (69 Euro) nimmt auf langen Ausritten Druck aus dem Sitz. Der Kopperriemen aus Leder von Weaver (89 Euro) ist eine Stallhilfe für Pferde, die koppen – er ersetzt keine Ursachensuche, nimmt aber Druck aus dem Alltag.

Häufige Fragen

Wozu dient ein Martingal im Westernreiten?
Es begrenzt die Kopfhöhe des Pferdes, ohne die Zügelhilfe selbst zu verändern. Eingesetzt wird es vor allem in der Korrekturarbeit, nicht im Dauerbetrieb.

Sind Hilfszügel schädlich?
Nicht das Material entscheidet, sondern Einstellung und Dauer. Korrekt verschnallt und zeitlich begrenzt sind sie ein Werkzeug; dauerhaft eng verschnallt richten sie Schaden an.

Wozu ist ein Mouth Closer da?
Er verhindert, dass sich das Pferd durch Maulaufsperren der Einwirkung entzieht. Er muss locker genug sitzen, dass Kauen und Schlucken möglich bleiben.

Was bringt ein Western Vorderzeug?
Optik und Halt: Es verhindert, dass der Sattel nach hinten rutscht – bei schneller Arbeit am Rind ebenso wie bergauf im Gelände.

Wann braucht man einen Hintergurt?
Beim Roping und bei schneller Arbeit am Rind. Er wird nur anliegend, nie stramm verschnallt und immer mit Verbindungsriemen zum vorderen Gurt genutzt.