Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Stiefelpflege und Lederpflege

Pflegeprodukte für Lederstiefel, Sättel und Zaumzeug. Schützt, pflegt und verlängert die Lebensdauer Ihrer Lederartikel.



Artikel 1 - 16 von 16

Lederpflege für Sattel, Zaumzeug und Stiefel

Leder hält Jahrzehnte, wenn es gepflegt wird, und wird in einem einzigen nassen Winter hart und rissig, wenn nicht. 16 Produkte von 5 bis 35 Euro, überwiegend von Fiebings – einem amerikanischen Hersteller, der seit Generationen Lederpflege für die Westernreiterei produziert.

Die Reihenfolge stimmt: reinigen, nähren, schützen

Sattelseife kommt zuerst. Fiebings Saddle Soap für 13 Euro löst Schweiß, Staub und Fett aus der Oberfläche – ohne diesen Schritt versiegelt jedes Fett den Schmutz im Leder ein. Danach wird genährt: Lederfett, Lederbalsam oder Lederöl ziehen ein und machen die Fasern wieder geschmeidig. Zum Schluss, wenn gewünscht, der Glanz.

Fette, Öle und Conditioner

Take Care Lederfett für Stiefel und Sättel für 9 Euro, Lederbalsam von Huebeli für 5 Euro. Fiebings Neatsfoot Oil – Klauenöl – gibt es als Compound für 11 Euro, mit Pinsel in 946 ml für 29 Euro und als 100-prozentiges Öl mit Pinsel für 35 Euro. Der Fiebings 4 Way Care Leather Conditioner kostet 5 Euro in 236 ml, 10 Euro in 946 ml und 17 Euro als Sprayer, der Aussi Leather Conditioner 21 Euro. Absorbine Horseman's One Step für 19 Euro reinigt und pflegt in einem Arbeitsgang.

Glanz und Farbe

Fiebings Leather Sheen für 22 Euro und Saddle Lac als Sprühdose für 29 Euro geben Glanz für die Showbahn. Tan Kote für 28 Euro ist der Finish, den Sattler auf frisch gefärbtem Leder verwenden. Die Oil Dye Lederfarbe in Schwarz (946 ml, 32 Euro) ist zum Einfärben gedacht – für Reparaturen und Umfärbungen.

Die drei häufigsten Fehler

Nasses Leder fetten – erst trocknen lassen, sonst schließt das Fett die Feuchtigkeit ein. Zu viel Fett – das Leder wird schwammig und verliert Festigkeit. Und Trocknen an der Heizung – dabei schrumpft das Leder und wird brüchig. Raumtemperatur und Zeit sind die Antwort.

Wie oft?

Bei normaler Nutzung reicht ein- bis zweimal im Jahr. Nach jedem Regenritt trocknen lassen und dann nachfetten. Neues Harnessleder braucht anfangs häufiger etwas Pflege, bis es eingearbeitet ist.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge pflegt man Leder?
Erst reinigen mit Sattelseife, dann nähren mit Fett, Balsam oder Öl, zuletzt bei Bedarf Glanz.

Wie oft sollte man Leder fetten?
Ein- bis zweimal im Jahr bei normaler Nutzung, zusätzlich nach Regen.

Was ist Neatsfoot Oil?
Klauenöl, ein traditionelles Lederöl. Es zieht tief ein und macht die Fasern geschmeidig.

Darf man nasses Leder fetten?
Nein. Erst bei Raumtemperatur trocknen lassen, sonst schließt das Fett die Feuchtigkeit ein.

Womit reinigt man Westernstiefel?
Sattelseife für die Oberfläche, danach Lederfett. Glattleder verträgt beides, Rauleder braucht spezielle Mittel.